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Barcode-Kennzeichnung Best Practices: Design für den Scanner

Gute Etiketten sparen Sekunden bei jedem Pick. Schlechte Etiketten zerstören die Produktivität. Hier erfahren Sie, wie Sie Etiketten entwerfen und platzieren, die sofort und jedes Mal gescannt werden.

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Barcode-Scannen in einem Lager
Effizientes Barcode-Scannen hängt von klaren, gut platzierten Etiketten ab.

Etiketten sind die Benutzeroberfläche Ihres Lagers. Wenn ein Etikett verblasst, reflektierend oder um eine Ecke gewickelt ist, ist Ihr teures Inventarsystem nutzlos. Ein Kommissionierer, der um einen Piepton kämpft, verliert nicht nur Zeit; er verliert den Fokus.

Sie brauchen keinen Design-Abschluss, um das zu beheben. Sie müssen nur die Physik des Scanners respektieren. Hier sind die praktischen Regeln für Etiketten, die funktionieren.

1. Respektieren Sie die "Ruhezone"

Barcodes brauchen persönlichen Raum. Jeder Code benötigt einen leeren weißen Rand am linken und rechten Ende. Dies sagt dem Scanner, wo die Daten beginnen und enden.

Ein häufiger Fehler ist das Einquetschen eines Barcodes in eine enge Box oder das Hineinragen von Text in die Ränder. Wenn Sie den Code überfüllen, wird er nicht gescannt. Geben Sie ihm an den Seiten mindestens 5 mm Luft.

2. Matt ist besser als glänzend

Glänzende Etiketten sehen hochwertig aus, sind aber ein Albtraum für Scanner. Glänzende Oberflächen reflektieren das Licht des Scanners (insbesondere Laser- oder LED-Zielpunkte) und blenden den Sensor. Wählen Sie immer Papier oder synthetisches Material mit mattem Finish. Es absorbiert die Blendung und lässt den Scanner den Kontrast sehen.

3. Standort, Standort, Standort

Konsistenz bei der Platzierung ist die Geheimwaffe der Geschwindigkeit. Wenn Ihr Team genau weiß, wo es suchen muss, scannt es instinktiv.

Platzierungsregeln

  • Biegen Sie den Code niemals:Wickeln Sie einen Barcode nicht um die Ecke eines Kartons oder eines runden Rohrs. Der Scanner benötigt eine flache Ebene.
  • Augenhöhe:Platzieren Sie Regaletiketten so, dass sie ohne Hocken gesehen werden können.
  • Die "Vier-Seiten"-Regel:Platzieren Sie bei Paletten ein Etikett auf allen vier Seiten, damit ein Gabelstaplerfahrer nie absteigen muss, um es zu finden.

4. 1D vs. 2D: Wählen Sie Ihren Kämpfer

Sollten Sie die klassischen Streifen (1D) oder den quadratischen QR-Stil (2D) verwenden?

1D-Barcodes (Code 128, UPC)

Am besten für einfache Produkt-IDs. Sie sind universell lesbar, benötigen aber mehr horizontalen Platz.

2D-Barcodes (QR, Data Matrix)

Am besten für komplexe Daten (Seriennummer + Charge + Ablauf). Sie sind kleiner, können aus jedem Winkel gescannt werden und behalten Daten auch bei leichter Beschädigung.

5. Kostenlose Tools existieren

Sie benötigen keine teure Unternehmenssoftware, um gute Etiketten zu drucken. Wir haben LabelCodes.com als kostenloses Tool entwickelt. Sie können Ihre Excel-Tabelle importieren, Tausende von QR- oder Barcodes generieren und sofort als PDF drucken. Es übernimmt die Ruhezonen und Formatierung für Sie.

Zusammenfassung

Ein Etikett ist ein Werkzeug, keine Dekoration. Machen Sie es matt, geben Sie ihm Raum und kleben Sie es flach auf. Ihr Team wird es Ihnen danken.

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